SPORT VERNETZT NRW

Auftaktveranstaltung von SPORT VERNETZT in Witten ein voller Erfolg!

Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, freut sich über den offiziellen Start des Bewegungsprojekts SPORT VERNETZT in Witten, Bürgermeister Dirk Leistner übernimmt die Schirmherrschaft. 

Die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG hat als Initiatorin des Projekts in Witten zur Auftaktveranstaltung in ihre Geschäftsstelle eingeladen. Fast 60 engagierte Menschen aus Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und weiteren sozialen Bereichen waren der Einladung gefolgt, um sich über das Projekt zu informieren und miteinander in den Austausch zu kommen. 

Ziel des bundesweiten Programms SPORT VERNETZT, an dem sich die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG und die Witten Baskets als Partner von Deutschlands größtem Basketballclub ALBA BERLIN beteiligen, ist es bekanntlich, benachteiligten Kindern gute Bewegung und Teilhabe zu ermöglichen. Wie genau das Programm und die dahinterstehende Idee funktionieren, stellte Judith Heckenthaler für ALBA BERLIN vor. SPORT VERNETZT wird mittlerweile an 77 Standorten deutschlandweit erfolgreich umgesetzt.

v.l.n.r.: Jan Behler (Witten Baskets), Judith Heckenthaler (ALBA Berlin), Philipp Topp (KSB-EN), Gabriele Günzel (stv. Bürgermeisterin), Frank Nolte (Witten-Mitte eG), Verena Schäffer (Ministerin), Gunnar Lohmann-Hütte (Witten Baskets), Alexander Rychter (VdW Rheinland-Westfalen), Tim Leweringhaus (Witten-Mitte eG) Fotos: Thea-Larie Beckhöfer

Die enge Verbindung der Wohnungsgenossenschaft zum Projekt zeigt sich auch in der Kindertagesstätte, die im vergangenen Jahr im Neubau direkt neben der Geschäftsstelle fertiggestellt wurde. Auch dort wird SPORT VERNETZT wöchentlich mit Leben gefüllt und Bewegung früh und niederschwellig in den Alltag der Kinder integriert. Dort und in der Gerichtsschule konnten sich die Teilnehmenden einen konkreten Eindruck von den Angeboten vor Ort machen. Und eines wurde deutlich: mit wie viel Spaß sich die Kinder mit oder ohne Ball bewegen.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Dirk Leistner. Die Organisator:innen freuten sich besonders über die Teilnahme von NRW-Familienministerin Verena Schäffer, die die Bedeutung vernetzter Strukturen im Sozialraum und das gemeinschaftliche Engagement der Akteure in Witten lobte: „Kinder sollen unabhängig von ihrer Herkunft oder den Möglichkeiten ihrer Familien Zugang zu guten Bildungs- und Freizeitangeboten haben. Projekte wie ‚SPORT VERNETZT‘ fördern Teilhabe, schaffen Begegnungen und stärken Kinder von klein auf. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine solidarische und zukunftsfähige Gesellschaft.“

Für die Witten Baskets berichtet Gunnar Lohmann-Hütte, dass die Idee seit einem Jahr richtig Fahrt aufnimmt. Die Baskets, die sich schon lange auch über das eigentliche Vereinsgeschehen hinaus stark sozial engagieren, haben für ihren Einsatz in Schulen und Kitas hauptamtliche, qualifizierte Kräfte eingestellt, die bereits jetzt rund 800 Kinder wöchentlich in Witten erreichen. Die Angebote sind sportartenübergreifend und vielfältig. Denn „Sport hält nicht nur fit, sondern prägt auch den Charakter. Kinder lernen dabei Teamgeist, Fairness, Respekt und den Umgang mit Erfolg und Niederlagen. Diese Erfahrungen stärken sie für viele Situationen im späteren Leben. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, Bewegung früh und niederschwellig in den Alltag von Kindern zu bringen“, sagt Gerry Johnson, Trainer der Witten Baskets.

Im Anschluss an die Besuche in den Einrichtungen entwickelte sich in der Geschäftsstelle der Wohnungsgenossenschaft ein reger Austausch zwischen den unterschiedlichsten Akteuren. Bei einem gemeinsamen Imbiss kamen die Besucher:innen ins Gespräch und diskutierten über Möglichkeiten, das Projekt in Witten weiter voranzubringen. Der Auftakt soll damit nicht nur den offiziellen Start von SPORT VERNETZT in Witten markieren, sondern auch dazu beitragen, dass das Projekt in der Stadt noch mehr Anschluss findet und weitere Schulen, Vereine und Institutionen für eine Beteiligung gewonnen werden.

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