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Ludwig Voß, Sportlicher Leiter SPORT VERNETZT
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Mehr zur Pausenliga an der Albert-Gutzmann-Schule in Berlin-Wedding
5er-Ball (Basketball für die 1. Klasse) als Pausenliga-Wettbewerb
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Michael Wasielewski
Was war dein Einstieg in den Sport?
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Michael Wasielewski
Wo ist dein Sozialraum?
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Michael Wasielewski
Was ist das Besondere an deinem Sozialraum?
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Michael Wasielewski
Was hast du durch SPORT VERNETZT gelernt?
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Michael Wasielewski
Was kann SPORT VERNETZT bewirken?
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interview
„Wir wollen nicht nur Wohnungen vermieten, sondern auch soziales Engagement leben.“
Seit diesem Jahr kooperiert SPORT VERNETZT mit dem BBU Verband Berlin - Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. Sieben Mitglieder des Verbandes haben sich bereits auf den Weg gemacht, um in Nachbarschaften, in denen sie als Wohnungsgeber aktiv sind, zusätzliche Sportangebote für Kinder zu realisieren, die schwierigere Zugänge zu Spiel, Sport und Bewegung haben. Eine davon ist die Lausitzer Bergarbeiter-Wohnungsgenossenschaft Brandenburg eG. Mit deren Vorstandsvorsitzender Christiane Blödgen wir das folgende Gespräch geführt haben.
Eine Wohnungsgenossenschaft macht eine Spielsport-AG. Wo gibt's denn sowas?
Hier bei uns in der Bergarbeiter-Wohnungsgenossenschaft Brandenburg eG im Süden von Brandenburg und zwar in Spremberg – im Ortsteil Schwarze Pumpe. Wir sind eine Genossenschaft und leben den genossenschaftlichen Gedanken. Wir wollen nicht nur Wohnungen vermieten, sondern auch soziales Engagement leben. Und da hat uns genau diese Idee noch gefehlt.
Wann hast du zum ersten Mal von SPORT VERNETZT gehört?
Das war im Frühjahr 2025. Die Wohnungswirtschaft trifft sich anlässlich der Tage des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) und es gibt dort immer sehr interessante Vorträge und Ideen. ALBA BERLINs Vizepräsident Henning Harnisch hat dort über die Idee und das Projekt gesprochen und so entstand die Frage, wie kann man Wohnungswirtschaft und Sport zusammenbringen.
Wie gings dann weiter?
Unser Verband mit unserer Vorsitzenden Maren Kern hat die Idee aufgegriffen und interessierte Wohnungsunternehmen noch einmal im kleinen Rahmen zusammengebracht. Es entstand die Idee einer Kooperation und da sind wir gerade mittendrin.
Wie genau sieht das in Schwarze Pumpe aus?
Wir haben uns überlegt, wie bekommen wir als kleines Wohnungsunternehmen mit begrenzten Mitteln diese Idee umgesetzt. Als Ortsteil von Spremberg haben wir keinen großen ortsansässigen Verein, der ein solches Projekt stemmen kann. Wir haben eigentlich nur eine Möglichkeit, nämlich selbst aktiv zu werden. Also haben wir die Idee mit unseren Mitarbeitern besprochen, die allesamt sehr sportinteressiert sind und haben viel Zustimmung erfahren. Eigentlich wie überall, wo ich dieses Projekt vorstelle.
Was genau werden die Mitarbeitenden machen?
Meine Mitarbeiter Theresa Tschendel und Markus Hoyka haben die Übungsleiterlizenz erworben und können nun die Spiel-Sport-Stunden durchführen. Es war einiges rechtlich und versicherungstechnisch zu klären, aber inzwischen sind wir gut gewappnet.
Die Stunden werden während der Betreuungszeit in der Schule und Kita durchgeführt, sodass alle Kinder die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Und natürlich finden die Stunden auch während der Arbeitszeit der beiden Mitarbeiter statt. Diese werden also von uns freigestellt.
Wann geht's richtig los mit SPORT VERNETZT Schwarze Pumpe?
Inzwischen gab es schon einige Kennenlerntermine mit den Beteiligten. Am 19.06. waren wir erstmals öffentlich beim Schulfest der Grundschule dabei und haben unser Projekt vorgestellt. Wir haben Flyer entworfen und sind mit den Eltern ins Gespräch gegangen. Die 1. Spiel-Sport-Stunde ist am 28. August 2026 geplant und der offizielle Kick-off am 1. Oktober. Dann wollen wir schon über Erfahrungen berichten und können hoffentlich noch viele Mitstreiter gewinnen.
Sind auch noch andere Wohnungsbaugesellschaften/-genossenschaften dabei?
Wie schon gesagt ist das ein Projekt im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit unserem Verband der Wohnungswirtschaft. Aktuell sind sieben weitere Unternehmen beteiligt und es können gerne mehr werden…
Außer der positiven Auswirkungen für die Kinder, siehst Du noch andere Effekte durch euren Einstieg bei SPORT VERNETZT?
Es ist ein ganz neuer Ansatz in der Wohnungsvermietung! Bislang, und gerade wegen unseres immer höher werdenden Altersdurchschnitts der Bevölkerung, wird viel in Richtung altersgerecht gedacht. Aber gerade für die langfristige Stabilität unserer Genossenschaft ist die Attraktivität unserer Wohngegend für Familien wichtig. Und genau deshalb wollen wir die Kinder und deren Eltern auf uns und unsere Genossenschaft und auf den genossenschaftlichen Gedanken des Miteinanderlebens aufmerksam machen und dafür sensibilisieren. Gerade in den Ortsteilen, in denen üblicherweise nicht so viel los ist, kommt es darauf an, dass alle vorhandenen Akteure sich einbringen und mit den Möglichkeiten, die jeder zur Verfügung hat, gemeinsam Angebote zu schaffen.
Und auch als Arbeitgeber wird es immer wichtiger, besondere Angebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitzuhalten, um attraktiv zu sein und die Mitarbeiter zum Kommen und Bleiben zu motivieren. Sport als Bestandteil der Unternehmenskultur motiviert nicht nur, sondern bringt auch viele weitere Pluspunkte mit, wie die Gesundheitsvorsorge, das Bewusstsein für sich selbst und einige andere…
Apropos, wie ist eigentlich dein Verhältnis zum Sport?
Ich komme aus einer sehr sportinteressierten und sportlichen Familie und habe in jungen Jahren selbst intensiv Sport betrieben. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie sehr mir der Sport geholfen hat, mich im Leben zurechtzufinden und Kameradschaft kennenzulernen. Erfolge und Misserfolge zu meistern, gehört im Leben dazu und mit Sport kann man hier gut Erfahrungen sammeln. Ich könnte noch viel über Sport und was es bewirkt erzählen, aber das würde den Rahmen sprengen.
Ich bin einfach begeistert von der Idee und werde mich dafür einsetzen, dass das Projekt hier bei uns in Schwarze Pumpe ein Erfolg wird. Wir stehen noch ganz am Anfang, bekommen viel Unterstützung vom BBU und natürlich von ALBA BERLIN und nicht zuletzt von den kommunalen Akteuren, wie aus dem Rathaus der Stadt Spremberg mit der Bürgermeisterin Christine Herntier und Frank Kulik und natürlich auch von der Schule und der Kita. Wir freuen uns über Jeden, der sich uns anschließen möchte. Also: Gern bei uns melden!!!
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