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Mehr zur Pausenliga an der Albert-Gutzmann-Schule in Berlin-Wedding
5er-Ball (Basketball für die 1. Klasse) als Pausenliga-Wettbewerb
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Michael Wasielewski
Was war dein Einstieg in den Sport?
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Michael Wasielewski
Wo ist dein Sozialraum?
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Michael Wasielewski
Was ist das Besondere an deinem Sozialraum?
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Michael Wasielewski
Was hast du durch SPORT VERNETZT gelernt?
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Michael Wasielewski
Was kann SPORT VERNETZT bewirken?
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interview
„Es ist sehr wichtig, dass Kinder schon frühzeitig mit Sport in Berührung kommen.“
Dr. Christiane Schenderlein ist seit dem Jahr 2025 Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt. Die gebürtige Weißenfelserin besuchte Mitte April im Rahmen des Projekts Sport trifft Kultur das Heimspiel von ALBA BERLIN gegen die Telekom Baskets Bonn. Am Rande dessen sprach das SPORT VERNETZT Magazin mit ihr über Wege in den Sport für Kinder und über Basketball.
Dr. Christiane Schenderlein
...darüber, wann Kinder mit Sport und Bewegung beginnen sollten.
In Ihrer Amtszeit war die Partie von ALBA gegen Bonn nicht das erste Basketballspiel. Zufall oder Absicht?
Immer volle Absicht! Basketball ist ganz toll, macht viel Spaß und das war mindestens das dritte Spiel, das ich live gesehen habe. Ich war bei den Frauen letztes Jahr bei der EM und natürlich bei der Eurobasket der Männer in Riga, bei diesem dramatischen Finalspiel…
Das sind ja fast schon Fangeschichten. Grundsätzlich geht es in unserer Initiative SPORT VERNETZT vor allem darum, Kinder in Bewegung zu bringen. Was denken Sie, wo können wir ansetzen, was haben wir für Chancen es gemeinsam Kindern zu ermöglichen, ihre eigene Sportbiografie zu schreiben?
Es ist sehr wichtig, dass Kinder schon frühzeitig mit Sport in Berührung kommen, dass sie schon in der Kita beginnen sich zu bewegen. Mir ist vor allen Dingen wichtig, dass Kinder und dann auch Jugendliche, Freude an der Bewegung haben und dass sie ermuntert werden, sich möglichst viel zu bewegen. Im Sport kommt man zusammen, man lernt Fairplay, aber auch respektvolles Miteinander und sich an Regeln halten. Und vielleicht bleibt der eine oder andere dann auch dabei und steigt intensiver ein. Aber es geht vor allen Dingen darum, dass jeder und jede, egal wer man ist oder woher man kommt, einfach den Weg zum Sport finden kann.
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Den Weg zum Sport finden ist auch ein guter Stichpunkt. Wie haben Sie den Weg in den Sport gefunden?
Ich bin keine Leistungssportlerin geworden, aber als Kind war ich in einem Tanzverein und ich finde das immer noch schön. Bewegung und Musik sind toll, vor allem zusammen!
Was kann Sport in Ihren Augen so mit einem machen, was man auch fürs spätere Leben gebrauchen kann?
Man kann beim Sport ganz viel mitnehmen: Zum Beispiel wie man auch mal mit Niederlagen umgeht, gerade im Teamsport. Oder auch, wie es ist, wenn man sich selbst Ziele steckt. Auf der einen Seite ist es eine Wahnsinnsmotivation und eine große Freude, wenn man diese Ziele erreichen kann. Dann ist man auch stolz auf sich. Sport stärkt das Selbstbewusstsein – durch Erfolge, aber auf der anderen Seite auch dadurch, dass man lernt, mit Niederlagen umzugehen. Ich glaube für die Persönlichkeitsbildung macht Sport eine ganze Menge.
Ein großes Sportthema ist derzeit die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele. Wie kann in so einem Bewerbungsprozess ein niedrigschwelliger Einstieg für alle Kinder in den Sport befördert werden?
Es ist uns als Bundesregierung besonders wichtig, dass wir uns um Olympische und Paralympische Spiele bewerben. Das betone ich deshalb, weil mir eben auch das Thema Inklusion sehr wichtig ist. Wenn wir darüber reden, dass alle Kinder in Bewegung kommen sollen, spielt das eine ganz große Rolle. Hier können Olympische und Paralympische Spiele einen Anreiz setzen und sich auch auf den Breitensport für alle positiv auswirken. Grundsätzlich wollen wir gemeinsam mit den Ländern den nationalen Aktionsplan zur Förderung des Kinder- und Jugendsports umsetzen und uns dafür engagieren, dass Kinder mehr in die Bewegung und schließlich auch zum Sport kommen.
Zum Beispiel mit dem Thema Bewegungsstunde, aber auch Schwimmen lernen. Deswegen haben wir auch das Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen auf den Weg gebracht“. Vieles machen wir gemeinsam mit den Ländern, denn ohne die geht es nicht. Gerade Schule, Bildung, das sind ganz klar Landesthemen. Wir haben gesehen, was Frankreich vor Olympia und den Paralympics auf den Weg gebracht hat, beispielsweise mit mehr Bewegungseinheiten, also quasi einer Bewegungsstunde in den Schulen jeden Tag. So etwas kann auch für uns auch ein gutes Beispiel sein, an dem man sich orientieren kann…
Viel Erfolg dabei und vielen Dank, Frau Schenderlein!
Vielen Dank und alles Gute weiterhin für SPORT VERNETZT.